Landschaftsmalerei : Bäume und Sträucher aquarellieren
Bäume und Sträucher sind ideale Motive zum Aquarellieren. Zur Auswahl stehen 24 verschieden Vorlagen von Zuckerahorn über Rotbuche bis Yuccapalme. Erklärt werden die einzelnen Arbeitsschritte und die verschiedenen anzuwendenden Techniken in Wort und Bild.
Zunächst wird erklärt, welche Materialien anzuschaffen sind. Dazu gehören Farben, Pinsel, Papier und Hilfsmittel. In Wort und Bild werden die wichtigen Grundtechniken der Aquarellmalerei vorgestellt. Erklärt werden die verschiedenen Möglichkeiten Farbflächen anzulegen, Pinseltechniken, Lasurtechniken und Texturtechniken wie Stricheln oder Tupfen.
Zu jeder Baumart liegt ein doppelseitiges Aquarell vor. In einem kurzen Text wird auf Besonderheiten des Baumes hingewiesen. In sechs Arbeitsschritten wird nun die Vorgehensweise beim Aquarellieren erläutert. In verschiedenen Bildern können die Blätter und die Früchte der Bäume mit ihren feinen Details und Farbgebungen noch einmal genau angesehen werden. Auch wird der Baum immer noch einmal zu einer anderen Jahreszeit gezeigt, etwa im Winter. Bestimmte angewandte Techniken werden in einer extra Spalte ebenfalls Schritt für Schritt vorgestellt. Sehr hilfreich bei der Farbauswahl ist auch die Farbleiste mit den Farben, die benötigt werden. Besprochen wird aber auch, was zu beachten ist, will man nach eigenen Motiven aus der Natur aquarellieren. Besondere Beachtung kommt der Auswahl des Motivs, dem Entwurf, dem Bildaufbau, der Anwendung der erlernten Techniken und der Gewichtung der einzusetzenden Farben zu. Zahlreiche Tipps und Tricks sollen das Arbeiten erleichtern.
Die Auswahl der Motive ist sehr gut. Eine blühende Rosskastanie, eine Rotbuche im Frühherbst, die Stechpalme mit ihren roten Beeren, ein Walnussbaum im Winter, ein blühender Apfelbaum, ein Essigbaum mit seinen interessanten Färbungen. Die Palette reicht von weit verbreiteten Bäumen bis hin zu exotischen. Immer sind die Bäume in ihrer landschaftlichen Umgebung zu sehen. Die Erklärungen der einzelnen Arbeitsschritte wirkt zunächst sehr kurz. Dafür sind sie sehr präzise und auf das Wesentliche beschränkt. Das ist aber nicht von Nachteil, denn so bleibt genügend Raum für die eigene künstlerische Entfaltung und die Entwicklung des eigenen Stils. Das fertige Bild wird ohnehin nie so aussehen, wie die Vorlage. Und doch ist es spannend, die einzelnen Techniken auszuprobieren, ihre Wirkung zu betrachten und so mit etwas Übung eine eigene Version der Vorgabe zu schaffen. Geeignet ist das Buch für Fortgeschrittene.