Norma Jean Mortenson, bzw. Norma Jean Baker wurde unter dem Namen Marilyn Monroe weltberühmt. Sie war amerikanisches Fotomodell und Schauspielerin. Sie gilt als berühmteste Blondine aller Zeiten.
Marilyn hatte eine unglückliche Kindheit. Da ihre kranke Mutter sich nicht um sie kümmern konnte, wurde sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben, kam schließlich ins Waisenhaus. Sie fühlte sich vom Staat Kalifornien gekidnappt. Die ganze Welt hatte sie vergessen, bis auf Grace McKee. Sie nahm Norma Jean jeden Samstag mit ins Kino. Das Mädchen war fasziniert.
Jean-Jacques Greif lässt in seiner Biographie Marilyn selbst zu Wort kommen. Nur so kann der Leser die echte Marilyn kennen lernen, von der Kindheit bis zu ihrem Tod. Er räumt auf mit dem Mythos Marilyn, zeigt den Menschen.
Immer wieder spielte Marilyn in Filmen die hübsche, aber doch sehr naive Blondine. Was auf der Kinoleinwand so professionell wirkte, sah hinter den Kulissen ganz anders aus. Marilyn plagten Selbstzweifel. Sie litt unter Angstzuständen. Ihr Image als Sexsymbol wurde ihr zu viel. Es fiel ihr schwer, eigenständig Entscheidungen zu treffen. Oft hatte sie die falschen Ratgeber. Und vor allem die falschen Ärzte, die ohne Skrupel Medikamente in Massen verordneten. Marilyn wurde immer unzuverlässiger, ertrug ihre Berühmtheit nicht mehr. Ihre Tablettensucht wurde ihr schließlich zum Verhängnis.
Die Geschichte Marilyns macht sehr betroffen. Traurigkeit und Melancholie zieht sich wie ein roter Faden durch die Biographie. Der Autor beleuchtet die Hintergründe für Marilyns Tablettensucht. Er durchleuchtet das harte Filmgeschäft, in dem ein Mensch nichts zu bedeuten scheint. Er sucht nach den Wahrheiten, die in den Legenden um ihre Affären und ihren Tod stecken. Es ist eine Biographie mit Tiefgang.