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Zeitgeschehen
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Geschrieben von Karl-Otto Siebert
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Freitag, 04. Juli 2008 |
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Sara tanzt
„Das Cello kann alles, es erlaubt alles, es macht alles mit, seine klanglichen Fähigkeiten sind unerschöpflich. Das Violoncello ist die Holz gewordene Seele“ (S. 23) .
Diese Definition seines Instruments ist gleichzeitig das Interpretationsfundament der Parabel von Erwin Koch „Sara tanzt“, denn nach der Lektüre weiß der Leser, dass nicht nur das Cello über unerschöpfliche Fähigkeiten verfügt, sondern auch der Mensch, sowohl der geknechtete als auch der knechtende.
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Belletristik
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Geschrieben von Claudine Borries
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Freitag, 04. Juli 2008 |
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Zapfenstreich
Eine untergehende Welt zu Beginn des 20.Jahrhunderts!
Die Welt des untergehenden britischen Adels ist das Sujet von Fords letztem Roman aus seiner Tetralogie über die Familie Tietjens.
Die Familie gehört dem gehobenen englischen Landadel an. Der erste Weltkrieg ist zu Ende gegangen. Mark Tietjens, Christophers sehr viel älterer Bruder, hat am Tage des Waffenstillstands einen Schlaganfall erlitten und liegt gelähmt und sprachlos in einem Bett im Garten des großen Anwesens der Familie. Aus Marks Blickwinkel eröffnet sich die Szenerie zu einer makaberen Abrechnung mit einem weitläufig zerstrittenen Familienclan.
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Klassiker
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Geschrieben von Claudine Borries
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Freitag, 04. Juli 2008 |
Der andere Schlaf
„Wer weiß, ob jene Hälfte des Lebens, die wir zu wachen glauben, nicht ein anderer Schlaf ist....“
Mit Worten Pascals, die alles zu hinterfragen scheinen, beginnt ein Roman, der in seiner poetischen Schönheit verzaubert.
Man fühlt sich in Swanns Welt versetzt und weiß: hier erzählt einer in der Nachfolge Marcel Prousts!
Um 1900 begann Proust mit einer Erzählweise, die das Subjekt in den Vordergrund stellte, und das Erinnern zum Thema seines Romans machte. Das subjektive Erinnern nimmt in Form eines Icherzählers Gestalt an. Eine absolute Wahrheit gibt es nicht, vielmehr ist jeder Mensch von seinem eigenen Kosmos umgeben. Sinneseindrücke verhelfen den Kindheitserinnerungen ans Licht und machen Erlebnisse gegenwärtig, die lange zurückliegen.
Die gleichen empfindsamen Beobachtungen, Gefühle und Impressionen wie bei Proust wecken bei Green Sehnsüchte nach der vergangenen Zeit. Sie lassen an den Schmerz der Jugend denken, an die Einsamkeit und an Gedanken, die sich mit dem Tod befassen. Allerdings lösen bei Green weniger die Menschen als eher Gegenstände, Gerüche, Blumen, Vögel und der Sommer auf dem Land diese Gefühle aus.
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Biographie
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Geschrieben von Heike Geilen
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Freitag, 04. Juli 2008 |
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Die Kunst des Loslassens
Der Lieblingsenkel des "Zauberers" schildert sein unstetes Leben im Bann eines allmächtigen Namens - dem seines Großvaters Thomas Mann.
Am Ende der jüngst erschienenen Autobiografie des ersten Enkels Thomas Manns, des 1940 im Kalifornischen Exil geborenen Fridolin Mann, ist ein Gespräch mit seinem Sohn Stefan wiedergegeben. Auf die Frage, ob er gegenüber seinem Großvater - dessen ausgesprochener Lieblingsenkel er war - große Dankbarkeit empfindet, antwortet Frido: "Ich weiß nicht, was ich ohne ihn wäre. Denn für mich war er offensichtlich ein sehr viel größerer Segen als für seine drei Söhne, möglicherweise auch mehr als für seine Töchter. Aber es sind eigentlich nur er und meine Großmutter Katia, denen ich bis heute dankbar bin."
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Krimi / Thriller
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Geschrieben von Uli Geißler
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Donnerstag, 03. Juli 2008 |
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Der Gottes- Spion
Hetzjagd auf einen bekannten Mörder und Kinderschänder!
Die unaufhörlich spanndende Geschichte ist gespickt mit realen Ereignissen um den Tod des Papstes Johannes Paul II.
Schnell nimmt man dem Autor nahezu alles an fiktiver Wahrheit ab, was er sich erdacht hat. Dem Spannungsbogen ist das in jeder Hinsicht zuträglich. Ja, so könnte es (gewesen) sein, denkt man an vielen Stellen des Verschwörungsthrillers.
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