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Geschrieben von Dominik Nüse
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Donnerstag, 13. März 2008 |
Es gibt Bücher, die, obwohl sie in rein epigonaler Manier geschrieben wurden, auf ihre Weise genial sind. Gilbert Adairs letzter Roman"Mord auf ffolkes Manor" wäre ein solcher Titel. Ganz und gar in der Tradition der Agatha-Christie-Romane verhaftet und verpflichtet, ist ihm mit seiner Hommage an DIE britische Kriminal-Autorin ein wahrer Geniestreich gelungen, der nicht nur Kritiker sondern vor allem auch zahlreiche Krimiliebhaber überzeugen konnte.
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Geschrieben von Jörg von Bilavsky
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Freitag, 07. März 2008 |
Paul Cox und Disco-Fox
Kann man sich Tunichtgut, Lebemann und Laiendetektiv Paul Cox in einem Hörspiel vorstellen, dass von den sphärischen Klängen eines Frank Duval eingerahmt wird. Nein, kann man nicht. Denn den Stücken von Rolf und Alexandra Becker haftet unzweifelhaft der Charme 50er und 60er Jahre an. Dennoch hat der Bayerische Rundfunk den Stilwandel 1978 gewagt und aus Cox’ Fall „Eben war die Leiche noch da“ eine einfache Disco-Nummer gemacht.
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Geschrieben von Jörg von Bilavsky
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Montag, 03. März 2008 |
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Späte Rache
Fünf Tote, kein Motiv, keine Verdächtigen. Kein guter Start für Kult-Kommissar Wallander, dessen Ermittlungen in „Eiskalt wie der Tod“ erst einmal ins Leere laufen. Bevor er die entscheidenden Hinweise schließlich in der Vergangenheit der grausam zugerichteten Opfer ausfindig macht. Denn zunächst scheint es zwischen den systematisch geplanten Morden keinen Zusammenhang zu geben. Doch drei der Ermordeten teilten ein fürchterliches Geheimnis, dass Wallander schließlich auf die Spur der Täter führt.
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Geschrieben von Jörg von Bilavsky
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Freitag, 15. Februar 2008 |
Adenauer-Zeit ist Krimi-Zeit
Was waren die 1950er Jahre doch für anstrengende Zeiten. Das deutsche Volk arbeitete fleißig am Wirtschaftswunder und sehnte sich am wohlverdienten Feierabend nach spannender Unterhaltung. Die war damals vor allem im Kino und im Rundfunk zu haben. Und da spielte mittlerweile auch der Krimi eine Hauptrolle. Nur mit der verbrecherischen Vergangenheit oder der geschönten Gegenwart durften die gruseligen Geschichten nichts zu tun haben. Die Flucht der Deutschen aus der harten Realität machte die Krimis eines Edgar Wallace und Francis Durbridge so ungemein erfolgreich. Solange das Verbrechen seine Heimstatt im nebelverhangenen London hatte und die Detektive sich als wahre oder vermeintliche Gentlemen ausgaben, war die Welt in Ordnung.
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Geschrieben von Soraya Levin
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Montag, 21. Januar 2008 |
Gondeln aus Glas, Commissario Trons dritter Fall, ein spannend beherzter Venedig-Krimi.
Wieder hat Commissario Alvise Tron in der Lagunenstadt Venedig im Jahr 1864 ein Verbrechen aufzuklären. Der Kunsthändler Kostolany ist erdrosselt worden. Die ersten Ermittlungen führen Commissario Tron zu der geheimnisvollen Signora Caserta, die den toten Kostolany als letztes lebendig sieht. Sie ist die im Exil lebende Königin von Neapel, die mit ihrer Begleitung Oberst Orlow, heimlich nach Venedig gekommen ist. Sie braucht dringend Geld. Dem Kunsthändler Kostolany will sie daher einen wertvollen Tizian verkaufen.
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