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Geschrieben von Albrecht Mangler
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Dienstag, 03. April 2007 |
Es ist gar nicht so leicht verrückt zu sein - und das nicht wegen der Stimmen. Das soziale Gefüge einer Psychiatrie ist nämlich ziemlich zerbrechlich und dahinter lauern Mord, Tod und Schrecken. Francis Petrel erlebt das am eigenen Leib. Wenn dazu noch ein Erzähler wie John Katzenbach kommt, ist Spannung garantiert. Simon Jäger und Thomas Dannenberg versuchen als Sprecher Spannung hörbar zu machen: die Anstalt jetzt als Hörbuch.
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Geschrieben von Jürgen Graf
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Mittwoch, 08. November 2006 |
Gedichte & Balladen mit Musik aus zwei Jahrhunderten
Wollte man die „Seele“ dieser Audio-Gedichtsammlung zu Worte bringen, so läge man mit der Betitelung „Schönheit in traditioneller Form“ sicherlich nicht falsch. Das Audiobuch versammelt auf vier CDs 171 größtenteils kanonische Gedichte und Vertonungen vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Eine solide Zusammenstellung großer Klassiker, die oftmals thematisch nebeneinandergestellt wurden, von renommierten Sprechern klar dargeboten: ein Konzept, mit dem man nichts falsch machen kann – oder etwa doch?
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Geschrieben von Wolfgang Haan
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Dienstag, 09. Mai 2006 |
Der pubertierende Junge und das Meer : Hungerstreik
Aus den Augen aus dem Sinn?
Sobald Konflikte jedweder Art keine Schlagzeilen mehr machen, verschwinden sie aus dem öffentlichen Bewusstsein wie im Privaten die Erinnerungen an abwesende Freunde. Der in Amerika lebende irische Schriftsteller Colum McCann erinnert mit seiner Erzählung „Hungerstreik“ an den in Nordirland tobenden Bürgerkrieg zu einer seiner unrühmlichen Hochzeiten in den 80er Jahren.
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Geschrieben von Wolfgang Haan
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Freitag, 07. April 2006 |
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Absolute Oberklasse für literarisch anspruchsvolle Hörer
Obwohl das Interesse an klassischen literarischen Texten immens hoch ist, haben viele Leser das Problem, Zugang zu den wichtigsten Werken der Hochliteratur zu finden. Vielfach erscheint die Wortwahl zu hochgestochen oder unverständlich, der vom Autor intendierte Sprachrhythmus kann nicht gefunden werden kurz gesagt: die Lektüre erscheint schwierig, langwierig und mühsam.
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Geschrieben von Wolfgang Haan
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Sonntag, 05. März 2006 |
Chanson d ámour? : Maurice Chevalier singt zum Untergang Paris
Obergefreiter Roth lebt in einem Hotel im besetzten Paris des Jahres 1943. Die Wände sind dünn wie Papier. Jeder kann von Jedem alles hören, nichts bleibt geheim. Und doch, wider besseres Wissen, beschließt Roth, für einen Tag eine Scharade zu spielen. Er tauscht seine Uniform gegen Zivilkleidung und mischt sich unerkannt unter die Pariser Bevölkerung. Er, der sich mehr als ein Pariser denn ein deutscher Besatzer fühlt, kann es nicht länger ertragen, sich Tag für Tag den misstrauischen, feindseligen, abweisenden Blicken der Pariser auszusetzen.
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