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Geschrieben von Jörg von Bilavsky
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Montag, 03. April 2006 |
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Berliner Blut: Mörderische Erotik
Ullrich Wegerich wittert hinter jeder Berliner Ecke „Sex and Crime“
„Robbie, was machen wir denn jetzt?“, fragt die hilflose Assistentin ihren Kommissar, als sie bei den Ermittlungen in einem Mordfall nicht mehr weiter weiß. Solche und noch viel banalere Statements flattern dem Leser entgegen, wenn er den ersten Berlin-Krimi von Ullrich Wegerich aufschlägt. An dieses schlecht sitzende Sprachkorsett muss man sich gewöhnen, wenn man wissen möchte, wer die erotische Tischlerin Carmen Schwarzenau auf bestialische Weise ermordet hat.
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Geschrieben von Wolfgang Haan
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Montag, 03. April 2006 |
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Liliput in den Schweizer Bergen
Der Rezensent hat keine Ahnung, was das Leben eines Gartenzwerges ausmacht, wie er denkt, fühlt, handelt. Denn – er ist kein Gartenzwerg. Auch Urs Widmer ist kein solcher, doch er hat ein Buch geschrieben, in dem die Welt aus der Perspektive eines Gartenzwerges betrachtet wird. Doch, entgegen dem zu Erwartenden, handelt es sich nicht um ein Kinderbuch, wo ja lebendige Tiere, Spielzeuge und sonstige Gegenstände des täglichen Gebrauchs ein wahrhaft ereignisreiches Leben führen, sondern die Fortsetzung seiner mittels Alter Ego erzählten Familienchronik bestehend aus den beiden Vorgängerromanen „Der Geliebte der Mutter“ und „Das Buch des Vaters“.
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Geschrieben von Wolfgang Haan
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Donnerstag, 16. Februar 2006 |
Der Austausch von Körperflüssigkeiten : Pandemie
Eine Quarantäne-Station in einer bisher kaum bekannten Provinz Chinas. Doch bald wird diese Gegend zum Mittelpunkt der Welt. Denn was noch keiner weis, bis auf den erwartungsvollen Leser, spielt sich hier ein Drama mit weltweiten Konsequenzen ab. Auf der Quarantänestation des örtlichen Krankenhauses liegt ein Mann, dessen Vitalfunktionen fast völlig erloschen sind. Nur ein künstliches Beatmungsgerät hält ihn noch am Leben. Die Ärzte sind ratlos. Die Ursache unbekannt. Die Ansteckungsgefahr hoch. Der Übertragungsweg unbekannt. Die Sterblichkeitsrate der Infizierten - dramatische Pause - 100 %!
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Geschrieben von Heiko Paulheim
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Dienstag, 31. Januar 2006 |
Ich liebe mich : Tagebuch eines Egomanen
„Liebes Tagebuch“, so beginnt jeder der Einträge, die eine über zweijährige Beziehung schildern, vom schüchternen Aufeinandertreffen über die ersten Worte und Berührungen, über Streit und Versöhnung bis hin schließlich zur Trennung. Das Besondere: der Angebetete des Schreibers ist niemand geringeres als er selbst.
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Geschrieben von Hans Peter Roentgen
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Donnerstag, 10. November 2005 |
Die große Umwendung : Neue Leben
"Statt wie sonst hinter uns herzutrotten und für jeden Schritt eine Belohnung zu fordern, sprang Robert wie ein junger Hund davon. Wir mussten durch eine Senke, der Schnee schimmerte bläulich und reichte uns bis zu den Waden. Der Modder unter dem Schnee war nicht gefroren. Auch Michaela und ich rannten. Als wir stehenblieben, hatten wir nur das weiße Feld vor und den grauroten Himmel über uns.
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