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Geschrieben von Tobias Fauth
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Montag, 23. Juni 2008 |
Die 24-jährige Veronika hat offenbar alles, was ein Mensch benötigt, um zufrieden zu sein. Dennoch entscheidet sie sich für den Suizid durch eine Überdosis Tabletten – und überlebt. Doch bevor die Tabletten wirken, liest sie noch einen Zeitungsartikel über Slowenien, und das von keinem geringeren als dem Autor des Buches selbst. Tage später wacht sie im Irrenhaus von Villete auf und ist entsetzet, da sie zum einen in ihrem Vorhaben gescheitert ist, andererseits laut Information Dr. Igors nur noch ein paar Tage zu leben habe, da ihr Herz nachhaltig geschwächt worden sei.
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Geschrieben von Heiko Paulheim
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Donnerstag, 08. Mai 2008 |
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Von Zeitkapseln und Explosionen
Frank Balenger ist gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden, als er gemeinsam mit seiner neuen Freundin Amanda Evert, in eine Falle tappt: während eines Vortrags über Zeitkapseln – versiegelte Behältnisse, die Gegenstände der Gegenwart für die Zukunft konservieren – zu dem er mit einem persönlichen Brief eingeladen wurde, verlieren beide das Bewusstsein. Frank kommt im Stadtpark wieder zu sich, Amanda in einer Berghütte.
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Geschrieben von Thomas Hummitzsch
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Donnerstag, 07. Februar 2008 |
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Jüdisch sein für Anfänger
Lena Gorelik erzählt in ihrem neuen Buch von wirren Identitäten und verstrickt sich dabei selbst in ihren Geschichten. Ein wirrer Roman, in dem einiges nicht zusammengehen will und dem es auch an Tiefe fehlt.
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Geschrieben von Heiko Paulheim
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Freitag, 04. Januar 2008 |
Trainspotting in der Ukraine
„Seit fünfzehn Jahren versetzt Serhij Zhadan sein osteuropäisches Publikum in Erstaunen. Seine Lesungen sind überfüllt wie Popkonzerte“ – so wirbt der Klappentext des Romans „Depeche Mode“. Der Mann muss also in der Ukraine ein Kult-Autor sondersgleichen sein, und den Burda-Preis für osteuropäische Lyriker hat er letztes Jahr auch gewonnen. Dass der Roman dennoch über weite Strecken kaum unterhaltsamer zu lesen ist als ein deutscher Steuerbescheid, mag verschiedene Gründe haben.
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Geschrieben von Dominik Nüse
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Mittwoch, 07. November 2007 |
Germar Grimsen hat vor fast zwei Jahren zusammen mit Sven Regener, dem Sänger der Berliner Musikgruppe "Element of Crime" und Autor von "Herr Lehmann" und "Neue Vahr Süd" ein Buch namens "Angulus Durus - Traum eines lächerlichen Menschen" geschrieben, das, so das Fazit der TAZ, wie ein Drehbuch zu einem Film ist, der nicht zu verfilmen ist. Jetzt hat eben dieser Germar Grimsen mit "Hinter Büchern" ein - ich sag mal vorsichtig: Buch - vorgelegt, das eigentlich nicht zu lesen ist!
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