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Geschrieben von Karl-Otto Siebert
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Freitag, 04. Juli 2008 |
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Sara tanzt
„Das Cello kann alles, es erlaubt alles, es macht alles mit, seine klanglichen Fähigkeiten sind unerschöpflich. Das Violoncello ist die Holz gewordene Seele“ (S. 23) .
Diese Definition seines Instruments ist gleichzeitig das Interpretationsfundament der Parabel von Erwin Koch „Sara tanzt“, denn nach der Lektüre weiß der Leser, dass nicht nur das Cello über unerschöpfliche Fähigkeiten verfügt, sondern auch der Mensch, sowohl der geknechtete als auch der knechtende.
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Geschrieben von Claudine Borries
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Montag, 30. Juni 2008 |
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Herzkönig
Kann die Liebe Zeiten des Schreckens überstehen?
Diese Frage bewegt die Schriftstellerin Hanna Krall in ihrer Niederschrift, mit der sie der Verfolgten und der Überlebenden des Holocaust gedenkt.
Der Aufstand im Warschauer Ghetto bildet den Auftakt zu einer Reportage über die Verfolgung der Juden in Polen.
Sie schreibt damit auch über die eigenen Erinnerungen als Jüdin, die in Warschau geboren wurde und dort den Krieg im Versteck überlebte.
Mit schnellem Schnitt begibt sich Hanna Krall an ein Thema, das niemals zu Ende geschrieben werden kann.
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Geschrieben von Claudine Borries
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Donnerstag, 24. April 2008 |
Leben unter Bedrohung in einer Diktatur!
Als Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg am 21. Juli 1944 ihren beiden ältesten Söhnen Berthold und Heimeran erklären musste, dass ihr Vater in der Nacht zuvor erschossen worden war, brach ihre ganze bürgerliche und familiäre Welt zusammen. Nicht nur diese Nachricht, sondern auch die, dass sie ein Kind erwartet, musste vermittelt werden. Das Kind war das fünfte der Familie, eine Tochter, die Anfang 1945 im Gefängnis geboren wurde. Sie ist die Autorin des vorliegenden Lebensbildes ihrer Mutter.
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Geschrieben von Claudine Borries
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Mittwoch, 09. April 2008 |
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Ein schicksalhaftes Jahrhundert und ein Leben in der Fremde
Einem Gesang aus Worten gleich erzählt Cécile Wajsbrot aus dem Leben einer jungen Frau.
Sie steht auf dem Bahnsteig in Paris und will in eine Stadt gen Osten fahren, aus der ihre Vorfahren stammen, in die polnische Stadt Kielce. Der Zug kommt nicht. Er hat Stunde um Stunde Verspätung. Sie wartet mit vielen anderen und hängt ihren Gedanken nach, die wie in einem Traum in ihr aufsteigen und wieder abklingen.
Dabei gedenkt sie ihrer Vorfahren und dem Fremdheitsgefühl, dem man als Fremde überall in der Welt begegnet.
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