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Geschrieben von Birgit Erwin
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Montag, 13. November 2006 |
Zauberbotschaft
Als päpstlicher Legat kennt Magister Wasmod die Reichen und Mächtigen, und so leicht kann ihn nichts mehr beeindrucken. Zu seiner eigenen Überraschung ist es eine Frau, die das Unerwartete eintreffen lässt. Sie heißt Oda und nennt sich eine Botin...
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Geschrieben von Wolfgang Haan
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Mittwoch, 05. Juli 2006 |
Nägelkauen bis zum Ende
Messerscharfe Klauen pfeifen haarscharf an seinem Gesicht vorbei. Nur mit Mühe schafft er es, sich aus der Reichweite der Bestie zu entziehen und zum verzweifelten Gegenangriff überzugehen. Doch der Werwolf scheint völlig unbeeindruckt von seiner Gegenwehr und setzt zum tödlichen Angriff an. Wie durch ein Wunder gelingt es ihm, diesem durch eine Finte zu entgehen und in den Rücken der Bestie zu gelangen.
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Geschrieben von Hans Peter Roentgen
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Freitag, 23. Juni 2006 |
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"'Einen Drachen würde ich auch gern mal sehen.' Roone war der Jüngste unter ihnen, ein vierschrötiger Junge, dem zwei Jahre fehlten, bis man ihn einen Mann nennen durfte. Und ich würde gern in Roseys Armen schlafen, dachte Pate. Er rutschte unruhig auf der Bank hin und her. Morgen schon könnte das Mädchen ihm gehören. Ich gehe mit ihr fort aus Oldtown, über die Meerenge, in eine der Freien Städte. Dort gab es keine Maester, niemanden, der ihm Vorhaltungen machen könnte."
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Geschrieben von Hans Peter Roentgen
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Montag, 12. Juni 2006 |
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Alte Geschichte neu erzählt: Die Trolle
"Der Wald lag in den Abendstunden ruhig da. Kaum ein Tier war zu hören, während die letzten Strahlen der Sonne durch sein Blattwerk drangen. Mächtige, moosbewachsene Bäume ragten Dutzende von Schritten in die Höhe, und zwischen ihnen bildeten Büsche und Farne ein undurchdringliches Unterholz. Als die Hufschläge des Reitertrupps schließlich verhallten, kehrten auch die alltäglichen Geräusche des Forstes zurück und erinnerten Sten an die vielfältigen Gefahren, die sein Leben bedrohten.Vergeblich rüttelte er an den dicken Eisenstangen seines Käfigs. Natürlich gaben sie nicht nach. Alles in allem haben meine Feinde gute Arbeit geleistet, ging es Sten durch den Kopf."
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Geschrieben von Hans Peter Roentgen
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Dienstag, 17. Januar 2006 |
Wundervolle Märchen Groteske : Die Brautprinzessin
"Das Königreich Florin lag zwischen den Gegenden, wo später Schweden und Deutschland feste Grenzen annahmen. (Dies alles war noch vor Europa.) Theoretisch wurde es von König Lotharon und seiner zweiten Frau, der Königin, regiert. Faktisch aber war der König nicht mehr ganz da; er konnte kaum noch Tag und Nacht unterscheiden und murmelte die meiste Zeit über Unverständliches vor sich hin. Er war sehr alt, jedes Organ seines Körpers hatte ihn schon lange im Stich gelassen, und seine Regierungsentscheidungen waren von einer gewissen Beliebigkeit, die vielen tonangebenden Bürgern bedenklich erschien.
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