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Klassiker


Der andere Schlaf PDF Drucken E-Mail
Klassiker
Geschrieben von Claudine Borries   
Freitag, 04. Juli 2008
andereschlaf120.jpg Der andere Schlaf   

„Wer weiß, ob jene Hälfte des Lebens, die wir zu wachen glauben, nicht ein anderer Schlaf ist....“

Mit Worten Pascals, die alles zu hinterfragen scheinen, beginnt ein Roman, der in seiner poetischen Schönheit verzaubert.
Man fühlt sich in Swanns Welt versetzt und weiß: hier erzählt einer in der Nachfolge Marcel Prousts!
Um 1900 begann Proust mit einer Erzählweise, die das Subjekt in den Vordergrund stellte, und das Erinnern zum Thema seines Romans machte. Das subjektive Erinnern nimmt in Form eines Icherzählers Gestalt an. Eine absolute Wahrheit gibt es nicht, vielmehr ist jeder Mensch von seinem eigenen Kosmos umgeben. Sinneseindrücke verhelfen den Kindheitserinnerungen ans Licht und machen Erlebnisse gegenwärtig, die lange zurückliegen.

Die gleichen empfindsamen Beobachtungen, Gefühle und Impressionen wie bei Proust wecken bei Green Sehnsüchte nach der vergangenen Zeit. Sie lassen an den Schmerz der Jugend denken, an die Einsamkeit und an Gedanken, die sich mit dem Tod befassen. Allerdings lösen bei Green weniger die Menschen als eher Gegenstände, Gerüche, Blumen, Vögel und der Sommer auf dem Land diese Gefühle aus.



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Aus dem Leben eines Taugenichts PDF Drucken E-Mail
Klassiker
Geschrieben von Uli Geißler   
Donnerstag, 03. Juli 2008

Aus dem Leben eines TaugenichtsJubiläumsausgabe zum 150. Todestag des Autors in edler Neuausstattung

Die Novelle um den gnadenlosen Romantiker und namenlosen Freiheits-Halodri gehört zweifellos zu den wichtigen literarischen Kabinett-Stücken des vorvorigen Jahrhunderts. Wenngleich die Lebensweise kaum mehr nachvollziehbar ins Heute übertragbar ist, so erzeugt sie doch eine innere Sehnsucht nach diesem einfachen, gedankenlosen und glücklichen So-in-den-Tag-leben-können.



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Wolfgang Hilbig: Werke PDF Drucken E-Mail
Klassiker
Geschrieben von Jürgen Graf   
Dienstag, 24. Juni 2008
Wolfgang Hilbig : WerkeSeine Dichtung ist ein Nach-Wort der Vergangenheit, sie schwingt in Schattenbildern am zeitlosen Ort der Erinnerung und verleiht dieser eine Sprachgestalt, die selbst zeitlos ist. Der Lyrik des 2007 verstorbenen Dichters Wolfgang Hilbig wird mit der neuerschienenen Gesamtausgabe ein Denkmal gesetzt, jedoch ein Denkmal, das lebendig ist: Der Gedichtband, erster Teil einer siebenbändigen Werkausgabe, setzt seinen Schwerpunkt auf 153 bislang unveröffentlichte Gedichte aus dem Nachlass, was eine Neubelebung der Hilbig-Forschung erwarten lässt.

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Reise um die Welt PDF Drucken E-Mail
Klassiker
Geschrieben von Jörg von Bilavsky   
Donnerstag, 06. März 2008
Reise um die WeltExklusive Entdeckung

Heute kommt jeder jederzeit zu jedem Preis in jeden Winkel der Welt. Doch nur die wenigsten Pauschal-Globetrotter haben Augen, Ohren und Verständnis für die Fremde. Sie suchen das aufregende Abenteuer, den schnellen Schnappschuss. Die fremden Kulturen und Landschaften finden lediglich noch Platz auf den Speicherchips hochmoderner Digitalkameras. In der Heimat, am heimischen Flachbildschirm werden sie dann voller Entdeckerstolz noch mal zum Flimmern gebracht. In den Köpfen hängen geblieben sind vielleicht noch ein paar bunte Bilder. Doch die Fremde ist eine Fremde geblieben.



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Erhörte Gebete PDF Drucken E-Mail
Klassiker
Geschrieben von Thomas Hummitzsch   
Dienstag, 12. Februar 2008

Truman Capote - Erhörte GebeteGiftige Schadenfreude

Kaum ein Enthüllungsbuch erschütterte den Mikrokosmos der High Society so sehr, wie Truman Capote’s Romanfragment „Erhörte Gebete“. Das in der Zürcher Werkausgabe neu übersetzte und vor kurzem erschienene unvollendete Buch ist Capote’s Abrechnung mit der globalen Schickeria, die sich seit Erscheinen seines Erstlingsromans „Andere Stimmen, andere Räume“ um das „literarische Wunderkind“ gescharrt hat, um im Licht seines Ruhmes auch etwas heller zu strahlen. 



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