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Geschrieben von Heike Geilen
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Mittwoch, 11. Juli 2007 |
Gebildete Prostituierte
Kate Holden war heroinsüchtig und arbeitete als Prostituierte. Beides hat sie in ihrem autobiografischen Bericht Unter meiner Haut verarbeitet.
Bücher über die Erfahrung mit harten Drogen und deren Finanzierung mittels Prostitution gibt es viele - mal reißerisch, mal klischeehaft. Nun berichtet Kate Holden - eine studierte junge Australierin aus gutbürgerlichem Elternhaus - über ihre ganz persönlichen Erfahrungen in diesem Milieu.
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Geschrieben von Heike Geilen
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Dienstag, 10. Juli 2007 |
Literarischer Spezialist für die Liebe jenseits der Monogamie
Volker Hage legt mitJohn Updike. Eine Biographie die erste deutsche Vita des großen Erzählers und gebildeten Essayisten vor.
"Wie reagiert ein weltberühmter amerikanischer Schriftsteller, wenn er im Flugzeug in der Reihe vor sich jemand sitzen sieht, der in einem seiner Bücher liest?" Man mag es kaum glauben, aber die Antwort auf obige Frage ist: Er freut sich "und lässt es sich nicht nehmen, dem Fremden ein Zeichen zu geben." So zumindest ist es Volker Hage passiert, einem der profiliertesten deutschen Literaturkritiker und einem Meister der Porträtkunst, der in vorliegendem Band John Updikes Weg aus ärmlichen Verhältnissen zum international gefeierten Schriftsteller, Kritiker und Essayisten zeichnet.
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Geschrieben von Heike Geilen
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Montag, 09. Juli 2007 |
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Eine Hymne auf die Familie
Ein großartiges Familienporträt über 140 Jahre und vier Generationen ist Joanna Olczak-Ronikier mit Im Garten der Erinnerung gelungen.
Bereits im Jahr 2002 erschien Joanna Olczak-Ronikiers große Familienbiografie in Polen und wurde dort mit enormem Echo aufgenommen und kurze Zeit später mit dem renommierten Literaturpreis "Nike" ausgezeichnet. Nun sind die Aufzeichnungen der 1934 geborenen Journalistin, Dramatikerin und Drehbuchautorin im Aufbau-Verlag unter dem Titel Im Garten der Erinnerung erschienen.
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Geschrieben von Heike Geilen
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Freitag, 06. Juli 2007 |
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Ist Kinderliteratur Literatur?
Dass Kinderliteratur nicht nur Literatur ist, sondern vielmehr zum poetischen Bestand der Literatur in aller Welt gehört, darüber klärt Ursula Pirker mit ihrer wunderbaren Biografie über Christine Nöstlinger. Die Buchstabenfabrikantin auf.
Wer kennt sie nicht, die wunderbaren Kinderbücher der 1936 in Wien geborenen Autorin Christine Nöstlinger, seien es die lustigen Geschichten vom Franz, die Trilogie über Gretchen Sackmeier oder vielleicht auch die älteren Bücher vomGurkenkönig (1972) undMaikäfer flieg! (1973). Alle zeichnet eines aus: Es geht so richtig rund in ihnen.
Aber über die Autorin ist bislang wenig bekannt gewesen.
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Geschrieben von Claudine Borries
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Freitag, 06. Juli 2007 |
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Erinnerungen an Czernovitz. Wo Menschen und Bücher lebten ist der ungewöhnliche Titel dieses schönen Buches.
Die Stadt Czernovitz verbindet man mit den Namen vieler berühmter jüdischer Dichter, Denker und Forscher, die zu Zeiten der k.u.k. Monarchie dort geboren wurden. Paul Celan, Rose Ausländer, Erwin Chargaff , Gregor von Rezzori, Aaron Appelfeld, Wilhelm Reich und eben Zvi Yavetz, um nur einige wenige zu nennen, kamen aus der Bukowina, deren Hauptstadt damals Czernowitz war.
Die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen ist die Geschichte einer einzigartigen Kulturmetropole, wie es auf dem Klappentext heißt, die s. Zt. zur österreichischen Monarchie gehörte. Eine wechselvolle Geschichte hatte sie dahin geführt. Hier lebten Ukrainer, Rumänen, Polen Ruthenen, Juden und Deutsche zusammen und hatten die Stadt zu kultureller Blüte geführt. Hier tummelten sich fremde Sprachen und Völker. Alles aber endete mit dem Faschismus, der auch in Rumänien Einzug hielt und alles zerstörte, was bis dahin war.
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