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Geschrieben von Heike Geilen
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Freitag, 04. Juli 2008 |
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Die Kunst des Loslassens
Der Lieblingsenkel des "Zauberers" schildert sein unstetes Leben im Bann eines allmächtigen Namens - dem seines Großvaters Thomas Mann.
Am Ende der jüngst erschienenen Autobiografie des ersten Enkels Thomas Manns, des 1940 im Kalifornischen Exil geborenen Fridolin Mann, ist ein Gespräch mit seinem Sohn Stefan wiedergegeben. Auf die Frage, ob er gegenüber seinem Großvater - dessen ausgesprochener Lieblingsenkel er war - große Dankbarkeit empfindet, antwortet Frido: "Ich weiß nicht, was ich ohne ihn wäre. Denn für mich war er offensichtlich ein sehr viel größerer Segen als für seine drei Söhne, möglicherweise auch mehr als für seine Töchter. Aber es sind eigentlich nur er und meine Großmutter Katia, denen ich bis heute dankbar bin."
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Geschrieben von Heike Geilen
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Dienstag, 17. Juni 2008 |
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Die Klänge des Wahnsinns
Roman Preist (43) offenbart dem Leser die Herrscher im Reich der Gedanken eines Schizophrenen
Filme wie "Einer flog über Kuckucksnest" oder "A Beautiful Mind" thematisierten sie, Alfred Hitchcock und David Fincher spielten in ihren Filmen mit ihr, der Horrorfilm missbrauchte sie: Die Schizophrenie. Noch heute ist diese endogene Psychose, die der Münchener Ordinarius für Psychiatrie Ernst Kraepelin unter dem Begriff "Dementia Praecox" beschrieb und für die der Züricher Psychiater Eugen Bleuler 1911 den Begriff Schizophrenie einführte, eine der rätselhaftesten, unheimlichsten und besonders von Vorurteilen überfrachteten Störungen.
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Geschrieben von Heike Geilen
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Mittwoch, 11. Juni 2008 |
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Der literarische Proteus
- Die vielen Gesichter des russisch-französischen Schriftstellers Romain Gary -
In seinem 1961 erstmals auf Deutsch erschienen Roman "Frühes Versprechen" hat Romain Gary seiner Mutter ein monumentales Denkmal gesetzt. Sie war der Dreh- und Angelpunkt seines Lebens. Entstanden ist ein empathisches, aber auch sehr selbstironisches Buch über einen verletzlichen Mann, der letztendlich an zu hoch gesteckten Zielen zerbrach.
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Geschrieben von Claudine Borries
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Montag, 21. April 2008 |
Romain Gary ist in die Literaturgeschichte eingegangen als erster und einziger Dichter, der den Prix Goncourt zweimal erhalten hat. 1956 für den Roman "Die Wurzeln des Himmels" und 1976 noch einmal für seinen Roman "Du hast das Leben noch vor Dir", den er unter dem Pseudonym Émile Ajar veröffentlicht hatte. Im vorliegenden Roman hat er seine eigene Lebensgeschichte verarbeitet und seiner skurrilen, abenteuerlichen und einmaligen Mutter ein Denkmal gesetzt.
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Geschrieben von Heike Geilen
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Donnerstag, 20. März 2008 |
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Eine unglückliche Frau, mit vielen Facetten
"Du hast mir oft Unrecht getan."
Diese Worte schrieb Emmy Johanna Westphal, genannt Nelly, in einem späten Brief an Heinrich Mann. Fünf Jahre lang, bis zu ihrem Selbstmord, war sie seine Ehefrau, 15 Jahre seine Partnerin. Bereits 1929 hatte der fast 60jährige berühmte Schriftsteller die 27 jüngere, üppig-weibliche und blonde "Strandschönheit" kennen- und liebengelernt.
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