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Geschrieben von Heike Geilen
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Donnerstag, 31. Juli 2008 |
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"Pardon wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht gemacht."
Diesen berühmt-berüchtigten Satz verkündete Kaiser Wilhelm II. zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in seiner Hunnenrede, mit der er die deutsche "Schutztruppe" - ein Begriff, der auch heute noch aktuell ist - nach China entsandte, um das von Aufständischen belagerte Diplomatenviertel Pekings "aufzuräumen". "Wie vor 1000 Jahren die Hunnen sich einen Namen gemacht haben, so möge der Name Deutscher auf 1000 Jahre durch euch in einer Weise bekannt werden, dass niemals wieder ein Chinese wagt, einen Deutschen auch nur scheel anzusehen." Die Soldaten nahmen Wilhelm wörtlich, und seit der "Hunnenrede" galt der Name als Synonym für deutsche Zerstörungswut.
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Geschrieben von Hans Peter Roentgen
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Mittwoch, 30. Juli 2008 |
"Mit einer Stimme, der man anmerkte, dass sie bald für immer schweigen würde, flüsterte die Frau: "Wo ist sie?"
Ihr Ehemann saß auf einem einfachen Schemel vor dem Bett und zuckte mit den Achseln. Er konnte seine Frau kaum sehen. Durch den dicht gewebten dunklen Baldachin über ihrem Bett fiel nur fahles Licht, er wirkte wie ein Todesumhang, der sie einhüllte."
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Geschrieben von Birgit Erwin
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Mittwoch, 30. Juli 2008 |
Diakonissenwerk
Als die junge Johanne dem tief gläubigen Theodor Fliedner gegenübersteht, weiß sie, dass dies eine Liebe fürs Leben ist. Dennoch ist sie nicht bereit, sich an den unbeugsamen Mann zu binden. So lebt sie ein Leben des Verzichts, etwas, das ihre viel jüngere Schwester Catharine nicht verstehen kann. Auch sie findet die Liebe bei einem überzeugten Protestanten, und sie ist nicht gewillt, die Fehler ihrer Schwester zu wiederholen.
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Geschrieben von Claudine Borries
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Mittwoch, 30. Juli 2008 |
In einer lebhaften Hommage an New York wird in diesem Roman eine Gesellschaft beschrieben, in der Geselligkeit, Beruf und das gute Leben breiten Raum einnimmt.
Die Schwestern Bridget und Meghan Fitzmaurice, 43 und 47 Jahre alt, leben in unterschiedlichen gesellschaftlichen Sphären. Die eine ist eine berühmte Fernsehmoderatorin, die andere ist sozial für eine Frauenhilfsorganisation tätig. Bridget fühlt sich in der Familie von Meghan, ihrem Mann Evan und deren gemeinsamen Sohn Leo, der schon 19 ist, wie zu Hause. Sie hat keine Kinder und lebt mit dem viel älteren Polizisten Irving zusammen, mit dem sie eine kumpelhafte Einheit bildet.
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Geschrieben von Claudine Borries
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Dienstag, 29. Juli 2008 |
Das Ende einer langen, erfüllenden Liebe durch den Tod
Ambrose Zephyr ist schon viele Jahre mit seiner Frau Zappora Ashkenazi verheiratet, als er die Diagnose einer unheilbaren Krankheit erhält. Was tun, wenn einem nur noch 26 Tage des Lebens verbleiben? Vielleicht die Plätze der Welt besuchen, die man schon lange einmal sehen wollte? Warum nicht? Dem Alphabet nach werden die Orte aufgeschrieben, zu denen man noch reisen könnte. Amsterdam, Berlin, der Eiffelturm, Florenz, Kairo und Istanbul,--es sind herrliche Stätten, denen sie einen letzten Besuch abstatten.
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