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Geschrieben von Heike Geilen
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Freitag, 09. Mai 2008 |
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Der schwere Ausbruch aus der dunklen Höhle
"Heute nicht, aber morgen oder übermorgen…" mit dieser unentschlossenen Devise wurschtelt sich die Protagonistin dreizehn Jahre mehr schlecht als recht als Taxifahrerin durchs Leben, um am Ende vielleicht endlich erwachsen zu werden. Karen Duve hat daraus einen großartigen Roman gemacht.
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Geschrieben von Birgit Erwin
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Donnerstag, 08. Mai 2008 |
Trauer
Eines Tages saß die Traumfrau weinend in Dougs Büro und ließ sich von ihm trösten. Sogar die Tatsache, dass sie fünfzehn Jahre älter war als er, konnte der Liebe der beiden nicht im Weg stehen. Märchen beginnen so, doch die Realität endet anders, als man es sich erträumt und wünscht. In Dougs Fall ist alles vorbei, bevor es wirklich begonnen hat.
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Geschrieben von Claudine Borries
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Montag, 05. Mai 2008 |
John ist ein ziemlich verrückter Junge. Er lebt zu Beginn der siebziger Jahre mit seinen Eltern im Haus der Großmutter in der irischen Provinz. Der Vater ist seit Jahren arbeitslos. Die Mutter wirkt streng, depressiv und launisch. John ist zu groß für sein Alter von 11 Jahren. Dazu ist er fast schon im Stimmbruch, und er erlebt, sieht und vollführt merkwürdige Dinge. Lehrer werden auf ihn aufmerksam, die Mutter will ihn zum Arzt schleppen, er aber lehnt alles ab.
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Geschrieben von Hans Peter Roentgen
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Montag, 05. Mai 2008 |
"Um diese Jahreszeit zogen die alten Frauen hinaus, um Heilkräuter zu sammeln. Sie wussten, wann sie für welches Gewächs an einen bestimmten Ort zu gehen hatten. Weit mussten sie nicht hinaufsteigen, nur auf die Hügel. Dort sah er sie, eine kleine Kolonne, die wie so oft schon den nie ganz überwucherten Pfaden folgte. Sie sprachen und lachten laut, hier draußen waren sie endlich ganz unter sich, für ein paar Stunden fern von Räumen und Regeln. Hätten sie umhergeschaut, auch ihnen wäre die Unberührbarkeit der wilden Gräser, der Dolden und der warmen Steine aufgefallen. Doch sie schwenkten ihre Körbe, und ihre farbenfrohen Gewänder wehten im Wind, sie waren zu sehr miteinander beschäftigt. Fast beneidete er sie darum, so selbstvergessen hineingestellt zu sein in den Tag, der wie ein riesiges, geöffnetes Fenster um sie stand. Er lief ihnen nach, als sie hinter den Hügeln verschwanden, nur einfach um sie weiterhin zu sehen, winzig, doch nicht verloren, und blieb auf dem Hügel stehen."
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Geschrieben von Birgit Erwin
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Mittwoch, 30. April 2008 |
Slummy Mummy
Lucy Sweeney hat viele Talente: Eines davon ist, sich immer wieder in haarsträubende Situationen zu manövrieren. Zwischen Kinderbetreuung, Elternsprechtagen und unbezahlten Kreditkartenrechnungen versucht sie, trotz allem eine gute Figur zu machen. Und da Ehemann Tom immer öfter außer Haus ist, fällt diese Figur auch anderen auf…
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