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Geschrieben von Désirée Drothen
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Montag, 21. Juli 2008 |
Das Leben eines unehelichen Kindes ist nirgendwo leicht, das muss die neunjährige Aurelia bereits in Amerika schmerzlich erfahren. Doch als ihre Mutter schwer erkrankt und sie mit ihrem Onkel nach Japan reisen muss. Auf der Fluch vor ihrem Onkel irrt sie durch Miyako und findet Schutz im Teehaus des mächtigsten Teemeisters der Stadt.
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Geschrieben von Hans Peter Roentgen
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Donnerstag, 17. Juli 2008 |
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»Lona Rosenzweig durfte nicht erwachsen werden.
Deshalb legte ihre Mutter sie abends in eine Kiste, statt in ein Bett, und obwohl Lona schon bald mit Kopf und Füßen an das schwarze Holz stieß und sich krumm machen musste, damit sie Ruhe fand, änderte das nicht: Die Kiste war und blieb ihre Schlafstätte, denn ihre Mutter bildete sich ein, sie so am Größerwerden zu hindern.«
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Geschrieben von Jürgen Graf
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Freitag, 11. Juli 2008 |
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Sie ist der Stoff, aus dem die Literatur ist: die Sprache. Sie begleitet jeden Romanhelden, die Höhepunkte einer jeden Geschichte und jede unerwartete literarische Wendung – und trotzdem sieht man sie kaum zwischen all den Geschichten und Buchstaben. Hans-Ulrich Möhring, selbst Übersetzer, macht sie zur eigentlichen Heldin eines ungewöhnlichen Buches über das Übersetzen: eben kein Sachbuch zu diesem Thema, sondern ein Roman! Und dann auch noch einer, der einen in das Faszinosum zweier Grenzgänger mitnimmt, die sich an der Sprache reiben.
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Geschrieben von Claudine Borries
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Donnerstag, 10. Juli 2008 |
Leben, Lieben und Arbeiten...Künstlerleben!
Nach seinem Buch "Andenken", in dem Lars Brandt dem Andenken seines Vaters Willy Brandt nachgeht, hat er sich an seinen ersten Roman gewagt. Er ist leicht, schwebend und unnahbar!
Eine Gruppe von Künstlern hat sich in irgendeiner Kleinstadt Deutschlands zusammengeschlossen. Man hat soeben die Schwelle zum 21. Jahrhundert überschritten.
Unwirklich ist die Welt, die das Leben der Protagonisten spiegelt.
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Geschrieben von Karl-Otto Siebert
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Donnerstag, 10. Juli 2008 |
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„Der Rabe wird schwärzer, wenn er erblindet“
Tschechows Drama „Die Möwe“, in dem sich alle möglichen Gruppen langweilen und sich das Leben durch gegenseitige Sticheleien zur Hölle machen, ist das Leitmotiv eines Romans über die alptraumhafte Atmosphäre, die ein diktatorisches Regime durch ihr allumfassendes Misstrauen erzeugt.
Schon durch die Wahl seines Leitmotivs schafft es Ismail Kadare seinem Roman „Spiritus“ einen zeitlosen Charakter zu geben. Tschechow lässt in der „Möwe“ seine Protagonisten sowohl an ihren Träumen als auch der Realität scheitern, und bei Kadare begibt sich die paranoide Staatssicherheit der atheistisch-kommunistischen Diktatur Albaniens letztlich erfolglos auf einen Feldzug gegen Spiritismus, Mythen und Legenden.
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