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Geschrieben von Lydia Taylor
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Mittwoch, 20. August 2008 |
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Vertrauen ist tödlich
 Lorenzo de' Medici, Nachfahre der berühmten und auch berüchtigten Herrscherdynastie aus Florenz, zeichnet in seinem zweitem Buch, nach der Biographie "Die Medici", eindrucksvoll die Ereignisse der Bartholomäusnacht (1572) nach. Im Mittelpunkt steht Katharina de' Medici (1519-1589), die fest entschlossen ist um jeden Preis die königliche Macht aufrecht zu erhalten, ohne Rücksicht auf Verluste. Mit seinem Roman "Die Medici Verschwörung" erzählt er eindrucksvoll einen Tag einer seiner berühmtesten Urahnen – Katharina de' Medici, der Königin von Frankreich und Mutter dreier Könige, nach.
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Geschrieben von Heike Geilen
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Donnerstag, 31. Juli 2008 |
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"Pardon wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht gemacht."
Diesen berühmt-berüchtigten Satz verkündete Kaiser Wilhelm II. zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in seiner Hunnenrede, mit der er die deutsche "Schutztruppe" - ein Begriff, der auch heute noch aktuell ist - nach China entsandte, um das von Aufständischen belagerte Diplomatenviertel Pekings "aufzuräumen". "Wie vor 1000 Jahren die Hunnen sich einen Namen gemacht haben, so möge der Name Deutscher auf 1000 Jahre durch euch in einer Weise bekannt werden, dass niemals wieder ein Chinese wagt, einen Deutschen auch nur scheel anzusehen." Die Soldaten nahmen Wilhelm wörtlich, und seit der "Hunnenrede" galt der Name als Synonym für deutsche Zerstörungswut.
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Geschrieben von Hans Peter Roentgen
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Mittwoch, 30. Juli 2008 |
"Mit einer Stimme, der man anmerkte, dass sie bald für immer schweigen würde, flüsterte die Frau: "Wo ist sie?"
Ihr Ehemann saß auf einem einfachen Schemel vor dem Bett und zuckte mit den Achseln. Er konnte seine Frau kaum sehen. Durch den dicht gewebten dunklen Baldachin über ihrem Bett fiel nur fahles Licht, er wirkte wie ein Todesumhang, der sie einhüllte."
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Geschrieben von Birgit Erwin
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Mittwoch, 30. Juli 2008 |
Diakonissenwerk
Als die junge Johanne dem tief gläubigen Theodor Fliedner gegenübersteht, weiß sie, dass dies eine Liebe fürs Leben ist. Dennoch ist sie nicht bereit, sich an den unbeugsamen Mann zu binden. So lebt sie ein Leben des Verzichts, etwas, das ihre viel jüngere Schwester Catharine nicht verstehen kann. Auch sie findet die Liebe bei einem überzeugten Protestanten, und sie ist nicht gewillt, die Fehler ihrer Schwester zu wiederholen.
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Geschrieben von Hans Peter Roentgen
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Montag, 28. Juli 2008 |
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Der kleinere der Jungen stolperte – nicht zum ersten Mal. Der Mann fluchte leise, zerrte ihn zurück auf die Füße und wünschte insgeheim, er könnte sanfter sein, liebevoller, wie es sich für einen Vater gehörte.
Es war der dritte Tag der Plünderung, und noch immer wehten Feuer in lodernden Flammenstürmen über die Dächer und Kuppeln Konstantinopels hinweg, schlängelten sich in zerfransten Glutspiralen an Türmen empor und fauchten hungrig durch die Gassen und einstigen Prachtstraßen.
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