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a.dues
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Re:Nackte Busen für Adi - 2008/07/04 01:15 Ein weiterer Auszug aus Adis Abenteuern

Urlaub auf Adis Almhütte

In jenen Tagen, als an den Fronten noch alles zu Adis Zufriedenheit verlief und der deutsche Boden fleißig vergrößert wurde, war es wieder mal an der Zeit Urlaub auf seiner Almhütte zu machen. Kurz zuvor hatte Adi den Auftrag gegeben, seine Bergbehausung extrem zu pimpen. Lange Zeit hatte er darüber nachgegrübelt, wie er wohl bei seinen langjährigen Freunden Heini und Josef Eindruck schinden könnte – auf arschitektonische Weise natürlich, sonst, auf Partei- und Militärebene, hatte er ihnen ohnehin bereits gezeigt, wo der Hase tanzt. Stolz dachte er über seine wahnsinnig tolle Idee nach und malte sich bereits aus, wie seine Kumpanen wohl reagieren würden. Er hatte nämlich ein riesiges Panoramafenster einbauen lassen! Ein riesiges Fenster! Wow!
Gelangweilt nahm er zur Kenntnis wie die Bäume an ihm vorbeikrochen. Er musste an Juden und Eva denken. Gerade jetzt hatte er sich vorgenommen, eine neue „Phase“ zu durchleben. Er hatte nämlich insgeheim den Wunsch, intellektuell zu sein und entsann sich, dass er in einer psychologischen Zeitung in seinen Wiener Jahren mal was davon gelesen hatte, dass Intellektuelle „Phasen“ durchleben, da sie, im Unterschied zu normalen, dummen Menschen öfters mal was anderes ausprobierten und dies dann als „Phase“ bezeichneten. In diesem Urlaub wollte er dem deutschen Volk dienen und hetero werden. Er hatte Eva bestellt. Um 14.00 Uhr sollte sie geliefert kommen. Er freute sich schon, dem Volk einen kleinen Adi zu schenken, der sein tausendjähriges Reich verwalten sollte. Natürlich hatte Adi bereits weitergeplant: Auch klein Adi sollte wieder Kinder bekommen und die sollten wiederum Nachfahren in die Welt setzen. Blonde, blauäugige Nazi-Adis. Stolz auf seinen ausgereiften Plan lehnte er den Kopf an das Fenster seiner Limousine und konnte seine Genialität einfach wieder einmal nicht fassen. „Was ich doch für tolle Pläne aushecke…“, brummelte er leise zu sich und grinste seinen Bediensteten an, der ihm die Tür öffnen wollte. Dieser schaute ziemlich verstört, da er von Adi eine erhabenere Miene gewohnt war. Als Adi feststellte, dass er selbstverliebt durch die Gegend glotze, räusperte er sich, warf seinen Scheitel zurück und blieb wie erstarrt stehen. Da waren sie und es! Seine Bergresidenz, die ihm mit dem größten Fenster, das er je gesehen hatte, entgegenstarrte. „Schließen und öffnen Sie schnell die Jalousien!“ schrie er einem anderen Bediensteten zu und fuchtelte mit dem Zeigefinger in Richtung des Panoramafensters. Schnell raste einer Adis Bediensteter in die Hütte. Der Page, der ihm die Autotür geöffnet hatte, war neben ihm stehen geblieben. Plötzlich krachten die Jalousien der Hütte runter und wurden blitzschnell wieder hochgezurrt. Adis Blick glich dem eines Verliebten. Wäre es ein Comic, würden Herzchen von seinem Gesicht wie kleine Luftballons aufsteigen und zerplatzen. Adi wandte sich zu seinem Pagen und säuselte „Haben Sie gesehen? Sie hat mir zugezwinkert…“ Dieser bekam es mit der Angst zu tun und machte sich hastigst an den Koffern im Hinterteil des Führergefährts zu schaffen.
Adi pfiff seine Schäferhündin „Blondie“ herbei, auf der er ins Haus ritt. „Ins Schlafzimmer!“ rief er und schon war er dort. „Nein, du musst jetzt raus!“ Blondi winselte traurig und wackelte davon. Es klingelte auf Adis interner Telefonanlage. Stolz auf dieses Technikmeisterwerk, drückte er den Knopf zum Empfangen eines Gesprächs. „Eva ist geliefert worden, Punkt 14.00, Herr Führer“, knatterte es ihm entgegen. „Rrraufbringen!“ Er konnte es sich nicht verkneifen das „R“ zu rollen. Es wurde einfach so toll übertragen, mit den Mikrofonen von damals und würde ihn vor dem Bediensteten perfekt inszeniert in Führerglorie dastehen lassen.
Eva war da. Sie wusste was Adi vorhatte. Sie hatte so ein Gefühl. Ganz entspannt stand Adi wie angewurzelt vor dem Bett. „Ich werde dich heute Verführern!“, säuselte sie ihm entgegen, als sie sich ihm auf wenige Zentimeter näherte und er ihre Hitze wallen spürte. Es wurde ihm etwas mulmig, da er Eva um das Wortspiel von eben beneidete. Sie sollte ihm kleine Führer schenken und keine Dichterin werden! Doch der Gedanke war schon bald weggeblasen. Wie immer war Adis Haltung schlaff, doch er war so angespannt, dass er schon wieder fast stand.
Evas Busen waren unbändig ungebändigt und er wohnte die nächsten zehn Minuten in ihnen. Dann wurde es ihm zu viel des Chaos und er ließ Eva entfernen. „Was war das für ein kranker Sex!“, sagte er sich. „Sowas habe ich ich noch nie erlebt! Jetzt brauche ich Erholung! Kleine Adis und Konsequenz ist was für Schwächlinge!“. Er ließ sich vom einem Butler in den Schlaf massieren und träumte von seiner Bergzyklopin und den bewundernden Reaktionen von Josef und Heini auf seine neueste architektonische Errungenschaft.

© Anton Nemo Dues
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Nackte Busen für Adi
a.dues 2008/07/03 00:34
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thread linkthread link Re:Nackte Busen für Adi
a.dues 2008/07/04 01:15
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