orangekagebo
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FSK 18 - 2007/05/29 12:26
Auszug aus meinem Manuskript: Der Körperpfänder
„Mark, schnell, gehen wir“ flüsterte sie ihm zu, ergriff seine Hand und zog ihn mit sich. Lachend eilten sie durch die Halle in die angrenzenden Umkleidekabinen. Auf einer separaten Tür stand ihr Name in goldenen Lettern. Sie küsste ihn, hangelte hinter seinem Rücken nach der Klinke und drückte ihn durch die Tür. Er griff nach dem Blatt, schlug es lauthals zu, hatte unter ihrem Ansturm sichtlich Mühe, den Schnappriegel vorzuschieben. Erwartungsvoll sah sie ihn an. Langsam drehte er sich herum, bekam diesen merkwürdigen Blick, sie wusste, was er bedeutete. Sofort war er bei ihr, sie umschlang seinen Hals, zog seinen Kopf herunter, bis sie in zärtlichem Kuss miteinander vereint waren. Ihre Hände fuhren durch seine lockigen Haare, zogen den Kopf noch fester heran. Er küsste sie auf den Mund, Kinn, Wangen, tastete sich mit den Lippen über die Schulter zu ihren Brüsten. Sie ließ es geschehen, schloss die Augen, genoss den Sinneszauber, der so erregend war, spürte seine Hände, die das Bikinioberteil hochstreiften, Finger, die ihre Brustwarzen sanft rollten. Er betrachtete ihre Brüste, sie wurde feucht, mochte die Blicke auf ihrer Nacktheit. Kurz siegte Vernunft, sie musterte den Raum, haderte mit sich über die Unmöglichkeit ihres Tuns. Noch nie hatte sie es in einer Umkleide getan. Es ist verrückt. Ihre Brustwarze wurde heiß, sie sah seinen Mund, der sie umschlossen hielt, fühlte Zungenschläge, Zähne, die an der Spitze knabberten, stöhnte aus dem Innersten auf, leidenschaftlich, fleischlich. Sie war in ihren Gefühlen gefangen, streichelte hilflos seinen Rücken, anständig, unerfahren. Seine Hände glitten nach unten, an ihren Hüften entlang, während er ihren Bauch mit heißen Küssen bedeckte. Oh Gott, nein, nicht hier. Sie drangen unter ihr Bikinihöschen, umfassten ihren Po, tastend und wollüstig, sein Mund hauchte Hitze zwischen ihre Beine, erotisch, verboten. Sie vergaß die Zeit, den Ort, schaltete den Verstand ab, wurde Lust. „Warte“ keuchte sie, entzog sich seinen Händen, zog das Höschen aus, setzte sich nackt auf den Schminktisch mit dem Spiegel und spreizte ihre Beine: „Komm her, mein Löwe.“ Fahrig knöpfte er sein Hemd auf, blickte sie schwer atmend an. „Beeil dich“ flüsterte sie und beugte sich mit dem Rücken nach hinten, fuhr mit den Händen durch die langen Haare. Er wurde nervös, riss das Hemd einfach auf, schlüpfte aus seiner Hose und zog sich den Slip aus. Sie sah seine Erregung, pralles steifes Glied, rote Flecken auf der Haut, breitete sich vor ihm, wartete auf das Eindringen, begierig und fieberhaft. Nackt kam er auf sie zu, bückte sich, umfasste ihren Po, zog sie weiter an die Tischkante vor. Sie schloss die Augen, lehnte sich rückwärts an den Spiegel, spürte heiße feuchte Küsse, die sich vom Bauchnabel abwärts bewegten, seine Zunge, die spielerisch durch die gekräuselten Haare glitt, ihre Scham berührte, in sie eindrang. Wollust peitschte ihren Körper, Denken war tabu, sie war Wild, das erlegt wird, willenlos, besessen im Sexrausch. Das Atmen wurde schwer, sie gab sich hin, bewegte nur leicht die Hüfte, fieberte dem Höhepunkt entgegen, gierig, ausgehungert. Seine Zunge glitt heraus, ihr Gefühlssturm unterbrach. Mach weiter! Er schien ihre Gedanken zu spüren, fuhr an den äußeren Zipfel, suchte die kleine harte Knospe, Ursprung der Lust, fand und stimulierte. Plötzlich waren sie da, winzigkleine Vibrationen, Wellen, die sacht durch ihren Körper schwappten und Schauer der Lust über ihren Rücken jagten. Sie sammelten sich, peitschten auf zu einem Orkan allmächtiger Seligkeit, Glückstaumel, der sie mitriss. Jaaa! Sie bäumte sich auf, krümmte ihren Rücken, wand sich in der Extase, genoss den Augenblick willenlos geöffnet. Die Wogen flachten ab, ebneten das Meer ihres Rausches. Ermattet sank sie zurück, er verstand und hörte auf. Sekundenlang ließ sie es nachwirken, entspannt und schwach im Genuss des Augenblickes. Dann sah sie ihn an, verklärt und dankbar. „Komm her“ sagte sie, zog ihn an den Schultern hoch, rutschte mit dem Becken vor, bis ihre Füße den Boden erreichten, drehte sich um. „Bedien dich, Cowboy.“ Sie drehte ihren Kopf zu ihm, beugte sich mit gespreizten Beinen vor und stützte sich mit den Ellenbogen auf dem Tisch ab. Im Spiegel sah sie, wie er sie anstarrte, den Blick gebannt auf ihrem Innersten. Seine Hände streichelten ihre Pobacken. Er trat näher an sie heran, wartete. Sie wurde unsicher, das Intime verwundbar. Dann berührte er sie mit der Spitze, drang in sie ein, fremde Macht, die Besitz von ihr ergriff. Noch immer sah sie ihn an. Er vögelt mich. Nein, ich vögle ihn. Die Gedanken verebbten im Gefühlsrausch, bedeutungslos, zerstoben im Sturm ihrer körperlichen Empfindungen. Kurz hielt er inne, schien sich zu sammeln, begann seine Hüfte zu bewegen. Allmählich wurde er schneller, stieß in sie hinein, ihr Körper schwang in seinem Rhythmus. Im Spiegel trafen sich ihre Blicke, offene Münder, aufgerissene Augenpaare. Ruckend stieß er zu, sie spürte das Gleiten seines Muskels, bis er plötzlich verharrte, bewegungslos auf dem Zenit seines Höhepunktes, mit verklärtem Gesicht pulsierte. Die Türklinke klappte herunter ... Erschrocken schauten sie sich an.
Beitrag bearbeitet von: orangekagebo, um: 2007/07/25 10:11
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