Dr. Robert
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Re:Der Anfang - 2007/05/21 08:42
Irgendwo klingelten Telefone, hinten im Büro. Kommissar Bohlod von der Mordkommison schüttelte mit dem Kopf als er die Akte überflog. Was waren das für Zeiten? Ein Lektor stürzte sich aus dem Fenster, die Schwester meinte es sei einer der frustrierten Literaten gewesen. Nun wurde sie in der Psychatrie von Ärzten mit Psychopharmaka vollgestopft, da sie bei der zweiten Vernehmung nur noch hysterisch zu schreien begann. Bohold seufzte, legte die Akte beiseite und schaute den Berg Manuskripte durch. Das Einzige auffällige an diesen unendlich vielen Seiten war dieser Kaffeefleck auf einigen von ihnen. Hatte ein Kampf stattgefunden? Er wählte die Durchwahl zu Schmitt, der den ganzen Kram aus dem Büro des Toten geholt hatte. Aber nach einigen Freizeichen legte Bohold wieder auf. Schmitt trieb sich irgendwo rum, verdammt! Immer wenn man ihn brauchte war er nicht da. Statt dessen setzte der junge Ermittler sich in der Mittagspause neben ihn und löcherte ihn mit irgendwelchen Fragen oder begann eine Diskussion über die Trainingsmethoden der Polizeimannschaft.
Bohold griff zu seinem Kaffee, blickte auf die Manuskripte und fühlte garnichts. Das Alles schien eine kalte Spur zu sein, nur das Wirre Gequatsche einer Frau, die um ihren Bruder trauerte. Der Mann strich sich durch sein graues Haar und legte schließlich den Berg Papier in den großen Karton neben den Schreibtisch. Ein paar Proformauntersuchungen und der Fall würde zu den Akten gelegt. So einfach ging das. Er hatte schließlich Wichtigeres zu tun!
Beitrag bearbeitet von: Dr. Robert, um: 2007/05/21 08:43
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