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 Meisterfeder
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Re:Woran denken Verlage? - 2007/05/14 10:33
Also, das habe ich mit meinem Hinweis auf persönliche Kontakte nicht gemeint. Damit wollte ich nur andeuten, dass ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht hilfreicher sein kann als jedes noch so gut formulierte Begleitschreiben zum Manuskript, welches selbstverständlich den Anforderungen des Verlages oder der Redaktion entsprechen muss.
Ob echte Bucherfolge auf die von Dir beschriebene Art tatsächlich zustande kommen, wage ich zu bezweifeln. Schließlich entscheiden nicht nur Reklame, wohlmeinende Berichte und Vitamine B und P (Beziehungen und Protektion) über Absatzmengen, sondern - dauerhaft - zufriedene Leser.
Vielen Bestsellerlisten misstraue ich ohnehin. Denn wie kann es sein, dass ein kaum auf den Markt gekommenes Buch schon derart hohe Absatzzahlen erzielt (wenige Ausnahmen gibt es allerdings). Viel interessanter würde ich "Longseller-Listen" finden, aber wo gibt es diese zu sehen?
Eine "Misserfolgs-Liste" hat unlängst der Diogenes-Verlag veröffentlicht. Ich habe es kaum glauben können, wie wenig Exemplare von Büchern sehr prominenter und auch literarisch hoch angesehener Autorinnen und Autoren über die Ladentische der Buchhandlungen gegangen sind.
Beste Grüße an alle Mitdiskutanten!
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