a.p.schloeglmeier
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Re:Über die Unbewohnbarkeit des Paradieses - 2008/02/01 13:44
Hallo Heike,
nun, wenn satire überzeichnen soll, dann darf man das - meiner meinung nach - auch in die andere richtung. den nett lächelnden HERRschaften, die täglich nette aussagen treffen glaubt doch niemand mehr ihren charme. der mündige staatsbürger wird sofort wachsam und denkt: "na, jetzt werde ich wieder einmal lächelnd belogen..."
der schlöglmeier nahm sich die freiheit, die betrüger, fälscher und lügner als TATSÄCHLICH charmant zu zeichnen (dies ist nicht unbedingt ganz bewusst geschehen) und..., ja..., warum sollten sie das auch nicht sein.
der eigentliche held versteht seinen charme, seinen scheinbaren erfolg ja selbst nicht, stellt sich und sein tun immerfort in frage und damit ist er wohl eine ausnahme in der selbstverständlichkeit der unmoral.
vielen dank für die interessante frage hoffe, sie zumindest ansatzweise beantwortet zu haben, da könnte man jetzt stundenlang..., ja...
liebe grüße a.p.s.
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