dialyse
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 Gelegenheitsschreiber
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Re:Children of men - 2007/05/29 11:56
Also...Ich bin damals ohne großes Hintergrundwissen über die Handlung oder den Inhalt (hatte lediglich den Vergleich zu Goerge Orwells Werk im Ohr) in den Film gegangen, weil mich der Name Julianne Moore förmlich dazu zwang (ob man will oder nicht... gute oder schlechte SchauspielerInnen sind nunmal Fluch oder Segen für die Hitgarantie eines Filmes, egal, wie gut oder schlecht dieser am Ende noch sein mag...tjaja, Ressentiments, von denen auch ich mich nicht immer befreien kann, auch wenn ich es jeden Tag aufs Neue versuche.). Nun... nachdem diese also mit Ihrem "großen" Auftritt von geschlagenen 10 Minuten... "von der Leinwand ging", bahnte sich die Enttäuschung einen Weg in meinen Hypotalamus; allerdings währte sie nicht lange. Mir bleibt nur eines zu sagen zu diesem Film: mit "Liebe" zum Detail und gnadenloser Kameraführung wird eine Utopie im eigenen Kopf zu absoluter Realität. Man fühlt sich "abseits der Handlung der auststerbenden Menschenrasse" zuweilen in eine "echte" Szenerie versetzt (die Kamera und der Schnitt sorgen für einen nahezu dokumentarischen Charakter) und sinniert ständig: "So muss es wohl sein im nahen Osten, im Irak, in Israel oder in den Bürgerkriegsländern Afrikas. So muss es wohl den Menschen dort ergehen, den Kindern. Mein Gott... was für eine Welt, in der wir leben..." (so oder so ähnlich jedenfalls...) Der Film ist gnadenlos- genau, atem(be)raubend, skrupellos, so befremdend und beängstigend und dabei so echt. Ich kann ihn euch nur wärmstens ans Herz legen. Ein Film, der unter die Haut geht und im Kopf bleibt. Ich kann mich dir also nur anschließen, lieber Chrissy.
PS: Das Buch dazu führe ich mir bald zu Gemüte ! Freu mich schon drauf!
Beitrag bearbeitet von: dialyse, um: 2007/05/29 12:58
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